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Der Google-info-blog.blogspot ist seit geraumer Zeit Online. Diese Version ist nur in Deutsch verfügbar und als Google Blog eine Bereicherung. Wir empfehlen diesen News Blog daher.
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Anzeigen werden in Videos eingeblendet
„AdSense für Video“ startet wie üblich in einer Beta-Version und folgt dem schon bei YouTube zu findenden Modell: Die Anzeigen werden in das laufende Video eingeblendet. Google nennt dies dann „Overlay-Ads“ und geht davon aus, dass dieser Ansatz für Nutzer wenig störend ist, da diese nicht unterbrochen werden.
Für Werbekunden hat dies den Vorteil, mit einer Schaltung ein noch größeres Netzwerk zu buchen. Websites verspricht Google dadurch bessere Vermarktungschancen in einem noch recht jungen Bereich. Die Anzeigen auf YouTube und AdSense für Video können zentral verwaltet werden. Abgerechnet wird per TKP, also pro Einblendung. Zudem gibt es ausschließlich für AdSense auch die Möglichkeit, Textanzeigen in Videos zu integrieren; hier rechnet Google dann nach erfolgten Klicks ab.
Die Anzeigen werden wie bei AdSense üblich passend zum Inhalt der Website ausgesteuert. Allerdings müssen Websites einige technische Voraussetzungen erfüllen, damit Google die Werbung in die Videos einblenden kann. Entsprechend hoch legt Google die Hürden, denn derzeit können nur US-Websites mit mehr als einer Million Video-Abrufen pro Monat an dem Programm teilnehmen. Kleineren Sites bliebt nur das Partnerprogramm von YouTube, wobei sie ihre Videos dann dort hosten müssen.
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Vermarktung im Videobereich angedacht
Der französische Werbekonzern Publicis will zusammen mit dem US-Suchmaschinen-Anbieter Google Video-Marketing-Tools entwickeln. Derzeit ist Google vor allem bei der Textanzeigenvermarktung und mit seinem Adwords-Programm erfolgreich – bei Bildern und Videos hapert es hingegen noch.
Eine Stärke, die Maurice Lévy, Chef von Publicis für sich verbucht. Im Gespräch mit dem Handelsblatt teilte Lévy mit, dass das französische Unternehmen beispielsweise Werbevideos produzieren könne, die über Schlagwortvermarktung eingeblendet werden könnten. Wie das genau aussehen könnte, ließ der Werbemanager offen. Auf jeden Fall sollen nur solche Filme zu sehen sein, die den Nutzer aufgrund seiner Suchbegriffe interessieren könnten.
Ende Januar 2008 teilten Google und Publicis mit, dass die Unternehmen eine Kooperation eingegangen sind. Dies sorgte in der Branche für Aufsehen. Wie die Zusammenarbeit aussieht, die bereits seit einem Jahr unangekündigt laufen soll, ist auch jetzt nicht bekannt.
Lévy sagte dem Handelsblatt, dass derzeit rund 20 Publicis-Manager im täglichen Kontakt mit Google stehen, um das Projekt voranzutreiben. Publicis ist die weltweit viertgrößte Werbeholding, die 2007 einen Umsatz von 4,67 Milliarden Euro erzielte.
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Google will Videowerbung in Suche integrieren
Von Björn Greif
ZDNet mit Material von pteNeue Anzeigenformate für Universal Search vorgesehen
Google hat gestern erste Tests mit Videowerbung auf den Ergebnisseiten seiner Suchmaschine gestartet. Vorerst sollen die Multimedia-Anzeigen aber recht unauffällig bleiben: Der Nutzer muss erst durch das Anklicken einer Schaltfläche in einer Text-Werbeeinblendung bestätigen, dass er das mit der Anzeige verbundene Video sehen möchte.
Zunächst wird in normalen Anzeigen nur ein Plus-Knopf integriert, der auf weiterführende Inhalte hinweist – ähnlich dem 2007 in den USA gestarteten Universal Search. Durch einen Klick auf den Button können sich Nutzer bei Suchergebnissen wie auch bei Werbeeinblendungen mit Video zusätzliche Inhalte ansehen.Hintergrund der Tests ist laut Marissa Mayer, Google Vice President of Search Products and User Experience, die Erweiterung der Google-Suche zur Universal Search. „Mit Universal Search wollen wir es dem Nutzer so einfach wie möglich machen, die gewünschte Information zu finden – unabhängig davon, ob es sich um eine Webseite, ein Bild oder ein Video handelt.“ Universal Search bricht dabei mit der Tradition, unterschiedliche Suchdienste wie Blog- und Bilder-Suche zu separieren. Angesichts der erweiterten Informationsinhalte der Suchergebnisse seien Textanzeigen nicht mehr so effektiv, sagt Mayer. Deshalb seien neue Werbeformate sinnvoll.
Langfristig könnte die Google-Werbung allgemein bildlastiger werden. Das Unternehmen prüfe die Möglichkeit, kleine Vorschau-Thumbnails zu Video-Anzeigen anzubieten, so Mayer. Außerdem wolle man weitere Formate wie Anzeigen mit Bildern testen. Am Grundsatz, nur kontextbezogene Werbung anzuzeigen, soll sich aber nichts ändern.
Für Werbende entstehen laut Google durch Video-Inhalte vorerst keine grundsätzlich höheren Kosten pro Klick als bei normalen Textanzeigen. Allerdings würden Klicks, die zur Anzeige des Videos führen, unabhängig davon verrechnet, ob ein Nutzer auch tatsächlich die Webseite des Anbieters besucht. Ob die Videowerbung auch nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.
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Pornoproduzent ermahnt Google & Co. zum Kinderschutz
Die grossen Search-Anbieter unternehmen zu wenig, um Kinder vor unpassenden Inhalten zu schützen – meint ausgerechnet der Inhaber einer Pornoproduktion.
Steven Hirsch, Mitgründer des Studios für „Erwachsenenunterhaltung“ Vivid Entertainment, hat die Suchmaschinenbetreiber Google und Yahoo zu mehr Engagement im Jugendschutz aufgerufen. Keines der beiden Portale hätte irgendeinen bedeutenden Schritt in diese Richtung unternommen, so seine Anklage.„Hier geht es nicht um Meinungsfreiheit, hier geht es darum, Kinder zu schützen. Hirsch verlangt strikte Alterskontrollen. Seine Firma biete allen Internetanbietern Zusammenarbeit an, wenn es darum gehe, Kindern den Zugriff auf Pornoseiten zu erschweren. Ganz uneigennützig war der Aufruf wohl nicht: Ein entsprechender Filter würde Vivids Produkte auch vor illegalem Download schützen.
Yahoo und Google wiesen die Vorwürfe zurück. Yahoo verwies darauf, dass der Kinderschutz schon lange ganz oben auf der Prioritätenliste stehe. Man stelle Hilfsmittel zur Verfügung und helfe mit, Kinder und Eltern über die Gefahren im Netz aufzuklären. Google nannte als Beispiel für seine Bemühungen die Möglichkeit, unerwünschte Youtube-Videos zu markieren, damit diese nach interner Prüfung entfernt werden können.

